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Warum Taschenuhren?


Damals, als ich noch ganz jung war, trug ich natürlich auch billige Quarzuhren mit LCD-Anzeige. Irgendwann im besten Teenageralter fing ich an, die Uhr immer häufiger abzulegen, weil ich Armbanduhren als Fremdkörper am Arm empfunden hatte. Also erst mal gar keine Uhr, was mich auch nicht sonderlich störte, denn um uns herum finden wir ja überall Uhren. So um 2002 herum schließlich stöberte ich beim großen bekannten Internetauktionshaus herum und stieß eher zufällig auf die Taschenuhren. "Praktisch!", dachte ich mir und bestellte meine erste Taschenuhr, ein Quarzmodell von Fossil (messingfarben). Durch diese Uhr angeregt folgte bald die nächste Taschenuhr, ebenfalls eine Quarzuhr, aber mit Sprungdeckel. Da mich diese Uhr aber dann doch nicht so recht angesprochen hatte, schaute ich erstmals in Richtung antike Uhren. Und somit auf mechanische Uhren. Es folgten nach und nach ein gutes Duzend antiker Taschenuhren, auch einige russische Molnjia-Uhren hab ich mir gegönnt. Dank meiner Geldbörse waren das natürlich sämtlichst eher preiswerte Uhren. Schließlich wandelte sich mein Sinn von Quantität nach Qualität und ich erstand im Februar 2003 meine einstige Lieblingstaschenuhr, die sich leider nach einem Defekt am Federhaus nicht mehr erholt hatte - bedingt durch ... ich nenne es mal Kollateralschäden an der Unruh.
Ich schaue mittlerweile ganz gerne nach alten Schlüsseltaschenuhren, die man idealerweise auch tragen kann. Ich scheue dabei aber auch nicht davor zurück, eine knapp 200 Jahre alte Uhr mal in die Tasche zu packen - denn wenn eine Uhr gut in Schuß ist, wieso nicht?
Derzeit habe ich zum Tragen eine Auswahl an gut zwei Duzend Uhren, und schaue auch nebenbei, diese Sammlung zu erweitern, wie es grad mein bescheidener Geldbeutel zuläßt.