Berühmte Uhrmacher der Geschichte:

Jules Frederik Jürgensen


Geboren 1808 als Sohn des Urban Jürgensen (und Sophie Henriette Houriet) in Le Locle. Seine Uhrmacherlehre machte er zusammen mit seinem Bruder beim Vater. Ab 1834 begab er sich auf eine Studienreise nach England, Paris, Genf und Le Locle, wo er die junge Witwe Anastasie Lavalette heiratete und sich niederließ. Dort arbeitete er mit Jules Houriet zusammen. Die Manufaktur in Kopenhagen wurde unterdessen durch den Bruder weitergeführt, aber 1840 gründeten sie eine weitere Filiale in Paris (der Export und Verkauf von Uhren nach Frankreich war zu dieser Zeit noch recht beschwerlich, über eine Filiale wurde vieles vereinfacht).
1858 ging er eine Partnerschaft mit Emile Perret ein, welcher Ébauches lieferte. Seine Produktion von Uhren, allesamt quasi Einzelstücke, wuchs insgesamt auf 15000 Uhren in hervorragender Qualität, zunächst mit Schlüsselaufzug, ab ca. 1860 auch mit Kronenaufzug.
Ab ca. 1866 zog er sich aus den Geschäften zurück und sein Sohn Jules übernahm die Firma.
Jürgensen zieht nach Genf und übernimmt einen Sitz im Vorstand der hiesigen Uhrmacherschule. 1877 starb er.


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