Berühmte Uhrmacher der Geschichte:

Edward Howard


Geboren 1813; seine Uhrmacherlehre machte Howard ab 1829 bei Aaron Willard. 1842 gründete er zusammen mit David P. Davis eine Großuhrenfabrik in Roxbury, 1849/50 folgte eine Taschenuhrenfabrik in Partnerschaft mit Davis und Aaron Lufkin Dennison in der gleichen Stadt, nachdem ein erster Versuch mit den Gebrüdern Pitkin gescheitert war, eine maschinelle Massenproduktion zu starten.
1853 benannte er seine Fabrik in "Boston Watch Co." um, verlegte sie aber ein Jahr später nach Waltham. 1857 ging die Firma Bankrott.
Ein neuer Eigentümer übernahm die Firma und benannte sie (nach einigen zwischenzeitlichen anderen Namen) in die "American Waltham Watch Co." um.
Howard widmete sich inzwischen wieder seiner Großuhrenfabrik und machte sich damit (erneut) und unter eigenem Namen selbstständig.
Howard war einer der bekanntesten Uhrmacher Amerikas und stellte zwar nur rund 900.000 Taschenuhren her (Waltham hatte 35 Mio., Elgin 55 Mio.), aber dafür in stets hoher Qualität und Verarbeitung.
Kurz vor Howards Tod im Jahre 1904 wurde die Firma von der Keystone Watch Case Co. aufgekauft und produzierte unter Howards Namen weitere Taschenuhren - nun mit Brückenkaliber, während Howard selbst Dreiviertel-Platinenwerke bevorzugte.


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