Uhrenfirmen, -manufakturen und -hersteller


ch Landeron / Hahn Frères

Gegründet wurde die Firma Landeron 1873 unter dem Namen Hahn Frères von den Brüdern Aimé-Auguste und Charles-Alfred Hahn mit dem Ziel, Rohwerke ("Ebauches") herzustellen. Bereits 3 Jahre später stirbt Charles-Alfred und dessen Sohn Charles wird sein Nachfolger.
Es folgten diverse Auszeichnungen für deren Taschenuhrwerke, so auch 1884 im Auftrag des Wiener Ingenieurs Löhr, der eine spezielle Form des Aufzugses über ein Schneckenrad erfand und patentieren ließ. Ebenso wurden Werke mit Komplikation gefertigt.
1895 benennt sich die Firma in Charles Hahn & Cie. um, nachdem Aimé-Auguste sich zurückzog. 1902 expandiert die Firma aufgrund steigender Nachfrage, 1910 wird der Sohn von Charles, Charles-Alfred, Teilhaber des Unternehmens.
1925 benennt sich die Firma erneut um und wie viele andere Manufakturen auch benannte sie sich nach ihrem Standort, hier Le Landeron bei Neuchâtel.
1927 wird Landeron mit 25 weiteren Firmen der »Ebauches SA angegliedert, und fusioniert mit der Uhrenfabrik von Fontainemelon (FHF) zur Fabrique d'Horlogerie de Landeron. Ab 1933 wird das Unternehmen jedoch als Fontainemelon benannt, 1956 werden gar beide Namen, Fontainemelon und Charles Hahn SA, gefunden.
1970 endete die Produktion.



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