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Komma-Hemmung bzw. Échappement à virgule

Die Komma-Hemmung ist auch bekannt als "Échappement à virgule". Erfunden wurde sie von Jean André Lepaute um 1750 herum und dann von Jean Antoine Lépine (1720-1814) verfeinert. Sie zählt zu den ruhenden Hemmungen und stellt prinzipiell eine Abwandlung der Zylinderhemmung dar. Ihren Namen bekam sie vom Komma-förmigen Impulsfinger an der Unruhwelle.

Komma-Hemmung


Von der Bauweise her vermischt sie Teile der Zylinder- und der Duplexhemmung. Das Hemmungsrad hat senkrecht zum Gangrad stehende Zähne, je nach Bauform nur in eine Richtung oder auch sowohl nach oben und unten. Diese greifen in den Impulsfinger und geben der Unruh Schwung. Zu beachten ist, daß auch hier die Unruh einen halben Zylinder besitzt, durch den das Gangrad passieren muß.